Kurzzeiteinsatz 2010 – Bericht von Veronika

Seit dem Vortrag über Madagaskar in unserer Gemeinde hat mich das Fieber gepackt und ich wusste, dass ich dorthin wollte. Viel Organisation und Planung waren vorher nötig, um den Einsatz so möglich zu machen. Mit großer Vorfreude fuhr ich nach Madagaskar, mit der Hauptfreude auf die Kinder; wir nahmen uns vor ein bisschen Englisch mit ihnen zu lernen.

Leuchtende Kinderaugen beim spielerischen Englisch-Unterricht, Veronika und eine Schülerin

Da wir nicht mit so vielen Kindern gerechnet haben, erstaunte uns die Zahl 100 sehr und am Anfang wussten wir echt nicht, wie das klappen sollte. Doch wie der Spruch, den mir eine Freundin mit auf den Weg gegeben hat, sagt: „Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.“ (Lukas 18,27), konnten wir einfach nur noch staunen! Das Programm für die Kinder, das ihnen so viel Freude bereitete, diese leuchtenden Kinderaugen, die Freude und Begeisterung werde ich nie vergessen. Besonders das Singen hat viel Spaß gemacht, denn wirklich viel reden konnten wir ja nicht. Trotzdem haben wir uns mit Liedern, Hand und Fuß verständigen können. Es war für mich ein riesiges Geschenk diese Reise zu erleben, so viel Gesundheit und Bewahrung zu erfahren. Als zwischendurch Benjamin erzählte, dass auf dem Weg von der Base ins Dorf jemand umgebracht wurde, konnte ich großes Gottvertrauen lernen und musste keine Angst haben. Denn so ein Einsatz ist eine Glaubensherausforderung.

Unglaublich dankbar blicke ich auf diese wundervolle Zeit zurück, die viel zu schnell vergangen ist. Ich kann nur jedem empfehlen solch einen Einsatz zu machen. Er wird dich und dein Herz verändern, wenn du diese freundlichen Menschen erlebst, die so glücklich sind, obwohl sie nichts Materielles besitzen.

Veronika Fleig, 19 Jahre, Auszubildende Erzieherin

Missionseinsatz vom 04.08. bis 07.09.2010

In unseren Online-Bilderalben finden Sie weitere Bilder von den Kurzzeitmissions-Einsätzen 2009 und 2010.

Siehe auch: Allgemeine Informationen zu einem Kurzzeiteinsatz im Missionszentrum Port-Berger, Madagaskar

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