Mit neuen Erfahrungen nach Madagaskar zurückgekehrt

01.09.2011
Von: Siegbert Kühnemuth

Es war eine intensive und gesegnete Zeit mit vielen interessanten Begegnungen, wertvollen neuen Erfahrungen und neu erworbenem Wissen.

Besichtigung eines Landwirtschaftsbetriebs

Schulung zum Thema „Businessplan“ (Geschäftsplan)

Die drei madagassischen Projektleiter sind Mitte August nach Madagaskar zurückgekehrt. Während ihres vierwöchigen Deutschland-Aufenthalts konnte unter anderem die Basisplanung für das zukünftige Buschkrankenhaus von Ambohitsara durchgeführt werden. Je nach Entwicklung der Spendeneinnahmen soll das Krankenhaus ggf. stufenweise errichtet werden. Auch für die Projekte Schule und Landwirtschaft konnten neue Ziele definiert und Aufgaben-Listen erstellt werden.

Bei mehreren Besichtigungen von Betrieben und Einrichtungen konnten Einblicke z.B. in das deutsche Gesundheitssystem, die pädagogischen Methoden an deutschen Schulen sowie in Struktur und Organisation deutscher Landwirtschaftsbetriebe gewonnen und viele neue Impulse für die madagassischen Projekte in den betreffenden Bereichen gesammelt werden.

Es wurde über eventuelle Einsätze deutscher Fachkräfte (z.B. aus den Bereichen Schule, Medizin, Handwerk und Landwirtschaft) in Madagaskar gesprochen und das Angebot von Hilfe und kontinuierlichem Kontakt erhalten (z.B. zwischen einem deutschen und dem madagassischen Kindergarten in Ambohitsara).

Außerdem wurden Informationen über Möglichkeiten des Kaufs gebrauchter medizinischer Geräte und Einrichtungen für das zukünftige Krankenhaus in Madagaskar eingeholt. Es wurden erste Kontakte geknüpft bezüglich des zukünftigen Transfers älterer Bücher aus Schulbibliotheken insbesondere für den Fremdsprachenunterricht und über einen Gideon wurde beim Internationalen Gideonbund wegen Bibeln für die Schüler von Ambohitsara angefragt.

Zusätzlich zur intensiven, mehrtägigen Schulung in Projektmanagement kam es kurzfristig zu einem Schulungsnachmittag in "Geistlicher Leiterschaft", was auch dazu beiträgt, die Umsetzung der Vision des Missionszentrums zu stärken.

Möglichkeiten die deutsche Kultur kennenzulernen ergaben sich bei vielen Einladungen zum Essen in deutschen Familien sowie beim Freizeitprogramm (Zoo, Ammersee, Schloss Neuschwanstein, Shopping, ...) aber auch bei mehreren Gottesdiensten.

Wir danken Gott für seinen Segen während der vier Wochen und für die vielen positiven Auswirkungen, die er durch diese Zeit bewirkt hat und noch bewirken wird. Vielen Dank auch an alle Sponsoren und Personen, die den Aufenthalt ermöglicht und unterstützt haben.


Aktueller Bedarf

 

Hilfsgüter-Transport

Zwischenlagerung, Transport, Transportkosten, usw.

Fachkräfte

Gymnasiallehrer, Ärzte, Krankenschwestern, usw.

Notebooks

In gutem Zustand, für den Schulunterricht

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